Entwicklungsprozess von NGK-Produkten

Durchschnittlich dauert die Entwicklung eines neuen Zündkerzen/Glühkerzen- oder Sensortyps etwa drei Jahre vom Projektstart bis zum Beginn der Serienproduktion.
Durchschnittlich dauert die Entwicklung eines neuen Zündkerzen/Glühkerzen- oder Sensortyps etwa drei Jahre vom Projektstart bis zum Beginn der Serienproduktion

Durchschnittlich dauert die Entwicklung eines neuen Zündkerzen/Glühkerzen- oder Sensortyps etwa drei Jahre vom Projektstart (Kick-off) bis zum Beginn der Serienproduktion (SOP).

Üblicherweise ist das Erstausrüstungs-Team von der ersten Anfrage des Kunden bis zum Serienanlauf des Bauteils in die jeweiligen Projektschritte involviert bzw. leitet diese maßgeblich. Oftmals unterstützt NGK seine Kunden schon vor dem offiziellen Projektstart von  Neuentwicklungen durch gemeinsame Tests, Austausch von Know-how und Belieferung mit Mustern.

Nach den ersten Untersuchungen in der Vorentwicklung des Kunden wird durch den Start des Auftragsvergabeverfahrens die Entwicklung zur Serienreife begonnen.

Im ersten Schritt sichtet NGK ab diesem Zeitpunkt die vom Kunden bereitgestellten Lastenhefte und schafft anschließend gegebenenfalls einen Abgleich zwischen Kunden-Lastenheft und Produktspezifikation.

Bevor ein Produkt die Serienreife erreicht, muss es vielfältige Projektschritte im Rahmen des Entwicklungszyklus durchlaufen.
Vom Verband Deutscher Automobilhersteller (VDA) definierte Projektschritte (A-F) bei der Entwicklung neuer Produkte

Fokus auf Einbauposition und Einbaulage

Kurz darauf erblickt das erste im CAD entworfene Prototypen-Design das Licht der Welt. Auch hier ist der Kunde vollständig involviert. Zu diesem Zeitpunkt wird üblicherweise ein besonderes Augenmerk auf Einbauposition und Einbaulage gelegt. Zudem verfasst NGK schon in diesem frühen Projektstadium auf die jeweilige Anwendung angepasste Nutzer-Hinweise, die mit den Applikateuren des Kunden beziehungsweise des Steuergerätlieferanten abgestimmt sind.

Im Idealfall werden schon mit den ersten Prototyp-Motoren und -Fahrzeugen die Bedingungen am realen Objekt überprüft sowie erste Funktionstests durchgeführt. Hierbei erprobt NGK das Zusammenspiel zwischen Steuergerät und Produkt unter Normal- sowie Extrembedingungen.

Vom Prototypen zur Erstellung des seriennahen Produktdesigns

Weiterhin werden mit den unterschiedlichen Projektmeilensteinen des Kunden zusätzliche Muster geliefert, die üblicherweise in weitere Funktionstests sowie in Motoren und Fahrzeuge zur Erprobung der Dauerhaltbarkeit einfließen.

Nach erfolgreichen Einbauversuchen am Prototyp kann die Erstellung des seriennahen Produktdesigns beginnen. Durch die Freigabe des festgelegten Designs seitens des Kunden wird je nach Projektzeitplan bereits die Erstbemusterung der Teilenummer begonnen.

Immer wenn ein sog. Meilenstein erfolgreich abgeschlossen wurde, geht es weiter zum nächsten Punkt des Entwicklungszyklus. Der letzte Meilenstein mündet schließlich in die Produktion.
Vom VDA festgelegte Meilensteine dienen dazu einen Projektabschnitt zu definieren

Produkt- und Prozessfreigabe

Hierfür weist NGK anhand eines repräsentativen Produktionsvolumens die Funktionalität, Maßhaltigkeit, Werkstoffkonformität inklusive IMDS (internationales Material-Daten System)) sowie die Prozessfähigkeit signifikanter Produktspezifikationen nach. Gegebenenfalls nimmt NGK im Rahmen dieser Bemusterung eine Produktionsabnahme gemeinsam mit dem Kunden am jeweiligen Produktionsstandort vor.

Weitere relevante und gepflegte Unterlagen im Rahmen der Produktfreigabe sind die DFMEA (Design Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse), PFMEA (Prozess Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse), Kontrollpläne, Prozessablaufpläne etc., welche gemeinsam mit dem Kunden besprochen und freigegeben werden.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Funktions- sowie Dauerlauftests und der Produkt- und Prozessfreigabe seitens des Kunden wird das Produkt für das Motoren- oder Fahrzeugwerk zur Produktion freigegeben.