Aufbau Zirkondioxid-Lambdasonde

Das Zirkonelement ist ein so genanntes Festkörper-Elektrolyt. Das Kernstück dieser Lambdasonden ist eine innen hohle, fingerförmige Keramik.
Aufbau Zirkondioxid-Lambdasonde

Zirkondioxidelement

Das Zirkonelement ist ein so genanntes Festkörper-Elektrolyt.
Das Kernstück dieser Lambdasonden ist eine innen hohle, fingerförmige Keramik.

Ab einer Betriebstemperatur von 300 °C wird es für Sauerstoff-Ionen durchlässig.  Um die gewünschte Betriebstemperatur zu erreichen wird ein in das Element eingefügter Heizer zugeschaltet. In einem komplexen Prozess entsteht so  - je nach Restsauerstoffgehalt im Abgas - eine hohe oder eine niedrige elektrische Spannung.

Schutzrohr

Das Schutzrohr aus Metall schützt das Sondenelement vor Festkörpern im Abgas und vor Wasserschlag. Denn auftretendes Wasser im Abgasrohr kann zu Thermobrüchen der heißen Keramikelemente führen.

Heizer

Ein integrierter Heizer sorgt dafür, dass das Sondenelement sehr schnell die erforderliche Betriebstemperatur erreicht und bereits auf den ersten Metern umweltschonend gefahren wird.
Diese Ansprechzeit wird auch als „Light-off-time“ bezeichnet. Moderne Sonden liefern bereits innerhalb von wenigen Sekunden ein Signal.

Keramikhalter

Der Keramikhalter hält das Sondenelement und schützt es vor Vibrationen.

Dichtring

Der Dichtring stellt einen dichten Sitz zwischen Lambdasonde und Abgasrohr sicher.

Sechskant

Mit dem Sechskant wird die Lambdasonde eingeschraubt. Hierbei sollte auf das passende Anzugsdrehmoment geachtet werden.

Dichtung

Damit keine Feuchtigkeit in den Sensor eindringen kann sind die Kabel durch eine Gummidichtung nach außen geführt. Diese Gummidichtung ist über das Sensorgehäuse verpresst.

Heizeranschluss

Über diesen Anschluss wird der Heizer der Lambdasonde mit Strom versorgt.

Sonden-Masse

Diese Leitung stellt die Masseverbindung mit der Fahrzeugelektrik her.

Sonden-Signal

Über diese Leitung wird das Sondensignal zur Motorsteuerung geleitet.

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