Grundlagen Zündleitungen
Widerstände sind kein Widerspruch
Bei allen NGK Zündleitungen werden Widerstände verwendet, obwohl grundsätzlich eine verlustarme Übertragung angestrebt wird. Ein Ausblick in die Elektrotechnik macht deutlich, dass darin kein Widerspruch liegen muss.
Alle elektrisch betriebenen Geräte erzeugen mehr oder minder starke elektromagnetische Felder. Diese sind in den meisten Fällen zwar unbedenklich, können unter Umständen aber unerwünschte Störungen des Radioempfangs oder sogar der Motor-, Getriebe und ABS-Steuergeräte verursachen. Die Zündanlage erfordert also eine optimale Nahentstörung, um den Betrieb von Radios, Kommunikationselektronik, Motor- oder Getriebesteuergeräten störungsfrei zu gewährleisten.
Schwingkreis und Elektromagnetische Verträglichkeit
Vereinfacht kann man sich die Nahentstörung so vorstellen: Die Zündanlage besteht aus einer Spule und Kondensatoren, elektrotechnisch auch "Schwingkreis" genannt. In den Zündkreis integrierte Entstörwiderstände (meistens 1-5 kOhm) reduzieren diese elektromagnetischen Schwingungen und sorgen für das störungsfreie Zusammenwirken der unterschiedlichen Geräte. Dies wird als "elektromagnetische Verträglichkeit" (EMV) bezeichnet.
Eine Besonderheit weisen Zündleitungen mit induktivem Blindwiderstand auf: bei dieser Ausführung ändert sich der Widerstand abhängig von der Zündfrequenz (Motordrehzahl). Hier baut sich, bedingt durch die Drahtspule, bei höheren Drehzahlen ein größerer (induktiver) Widerstand auf.
Qualität ohne Leistungsverlust
Die Annahme, dass Widerstände die Zündenergie und damit die Motorleistung reduzieren, erweist sich also als Irrtum. Die verwendeten Widerstände sind so dimensioniert, dass sie vernachlässigt werden können. Die von NGK angebotenen Zündleitungssysteme bieten beste Entstörung bei optimaler Zündleistung in Erstausrüsterqualität. Zündleitungen von NGK - sicher, dauerhaft und wirtschaftlich, über einen langen Zeitraum hinweg.





