Metallstabglühkerzen
Metallstabglühkerzen verfügen über eine Heizwendel in einem Glühstab aus hitzebeständigem Metall. Ein keramisches Material - Magnesiumoxid - im Innern dieses Heizstabes schützt die Heizwendel vor Vibrationen und Stößen. Weil Magnesiumoxid zudem ein hervorragender Wärmeleiter ist, kann die entstehende Hitze schnell nach außen abgegeben werden.
Man unterscheidet zwischen Standard-Stabglühkerzen, Schnellstart-Glühkerzen, QGS-Stabglühkerzen und selbstregulierenden Stabglühkerzen. QGS-Glühkerzen sind mit "Quick Glow System" ausgestattet. Sehr kurze Vorglühzeiten und ein verbessertes Kaltstartverhalten sind die Folge. Sie benötigen ein spezielles Steuergerät, das die Energiezufuhr reguliert. Ihre Weiterentwicklung ist die AQGS-Glühkerze (Advanced Quick Glow System).
Selbstregulierende Metallstabglühkerzen (SRM-Glühkerzen) verfügen über eine Heizwendel und eine Regelwendel. Die Heizwendel heizt sich sehr schnell auf, die Regelwendel erhöht ihren Widerstand bei steigender Temperatur und steuert damit den Stromfluss. So kommt dieser Typ fast ohne externe Steuerung aus.
Die Aufgabe der Heizwendel
Heiz- und Regelwendel sind in einem Glühstab aus hitzebeständiger Leichtmetalllegierung eingeschlossen. Sie bilden ein gemeinsames Widerstandselement, wobei die Heizwendel mit dem Vorderteil des Glühstabes die Heizzone darstellt und die Regelwendel am Strom führenden Anschlussbolzen befestigt ist. Zwischen Wendel und Stab wird das Isolierpulver (Magnesiumoxid) gepackt.
Die Heizwendel wird der Verbrennung und den Stoßwellen, die durch die rasche Ausdehnung des Gemischs entstehen, nicht direkt ausgesetzt. Der Glühstab bietet der Heizwendel einen gewissen Schutz vor dem bei der Verbrennung entstehenden Kohlenstoff. Dieser lagert sich nicht ab, so dass kein Kurzschluss entsteht.






